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Sie ist die zweitgrößte im Landkreis Unterallgäu und kann bei einem Gewicht von mehr als zehn Tonnen 52 Register, zwei Sammelzüge, drei Extensionen und stolze 3064 Pfeifen aufweisen: die neue Orgel in der Mindelheimer Stadtpfarrkirche St. Stephan. Insgesamt 14 Jahre hat es gedauert von der ersten Überlegung bis zur Weihe am Pfingstmontag.

Michael Lachenmayr ist von der neuen Stephanus-Orgel in Mindelheim fasziniert. Von ihrer Klangfülle ebenso wie von ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. „Sie vereint alle Merkmale eines üppig dimensionierten Instruments ins sich und ihre Größe erlaubt eine sehr flexible Registrierung“, schwärmt er nach längerem Probespielen.

Mindelheim/Unterallgäu: Der kommende Pfingst­montag steht in der katholischen Stadtpfarrei Mindelheim unter ganz be-­ sonders feierlichen Zeichen: Am 25. Mai nämlich soll die neue und lange ersehnte Stephanusorgel geweiht und im Rahmen von Orgelführungen und Konzerten in vielfacher Weise zum Klingen gebracht werden.

3064 Pfeifen suchen einen Paten. Sie sollen die noch klaffende Finanzierungslücke bei der neuen Stephanusorgel schließen helfen. Noch fehlen bei dem mit 850 000 Euro veranschlagten Projekt rund 50 000 Euro. „Mit vereinten Kräften werden wir auch die restliche Summe noch aufbringen“, ist sich Dekan Andreas Straub ganz sicher.