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Die Stephanuskonzerte haben sich auch überregional einen Namen gemacht

Die Reihe „Mindelheimer Stephanuskonzerte“ mit ihren beiden Säulen „Sonntagskonzerte“ und „Orgel um 11“ geht ins vierte Jahr. Diese Beständigkeit zahlt sich aus, zumal ihr künstlerischer Leiter, der Mindelheimer Kirchenmusiker Michael Lachenmayr, es versteht, durch die Verpflichtung international beachteter Preisträger auf der Orgel der Reihe eine überörtliche Bedeutung zu geben.

Die Sonntagskonzerte beginnen am 5. Mai. In diesem Jahr wird zum Beispiel der Organist Baptiste-Florian-Marie Ouvard aus Paris zu Gast sein. Er ist Titularorganist an der Kirche St.-Eustache in der französischen Hauptstadt. Auch Angela Metzger aus München kommt nach Mindelheim. Sie ist an der Hochschule für Kunst und Musik tätig. Außerdem werden Jürgen Geiger aus Weilheim, Michael Leyk von der Münchner Kirche St. Michael und Michal Markuszewski aus Warschau die Mindelheimer Orgel bespielen.

Die beliebte Reihe „Orgel um 11“, die immer am Samstagvormittag stattfindet, startet wieder Ende Juni.

Neben der Beständigkeit dieser Orgelmusikreihe versucht Michael Lachenmayr, durch Familienkonzerte wie beispielsweise mit der Kinderliedervertonung von Franz Lehrndorfer und einem Kinderkonzert mit einer Orgeladaption von Prokofjews „Peter und der Wolf“ einen erweiterten Hörerkreis anzusprechen.

Heuer hörten sich schon Klassen des Maristenkollegs und der Maria-Ward-Realschule am „Rußigen Freitag“ dieses Orgelkonzert an und waren begeistert.

Als besonderer Höhepunkt darf in diesem Jahr die Aufführung des „Requiem in d-Moll“ KV 626 von Mozart am Sonntag, 17. November, gelten, bei der Chor und Orchester von St. Stephan gemeinsam auftreten werden.

Artikel aus der Mindelheimer Zeitung.