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Mindelheim/Unterallgäu: Der kommende Pfingst­montag steht in der katholischen Stadtpfarrei Mindelheim unter ganz be-­ sonders feierlichen Zeichen: Am 25. Mai nämlich soll die neue und lange ersehnte Stephanusorgel geweiht und im Rahmen von Orgelführungen und Konzerten in vielfacher Weise zum Klingen gebracht werden.


Geweiht wird die Orgel um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt, das von Abtpräses Jeremias Schröder zelebriert wird. Der Orgelbaumeister, Siegfried Schmid selbst, wird um 14.30 und 15.30 Uhr Orgel-Führungen anbieten. Um 18 Uhr findet dann das Weihe-Konzert mit Professor Dr. Michael Hartmann aus München statt. Die neue Stephanusorgel kann mit einigen Superlativen aufwarten und ist nach der Orgel in der Basilika in Ottobeuren die zweitgrößte im Landkreis Unterallgäu - mit 52 Register, drei Manualen und Pedal können auf ihr mehr als 3.000 Stimmen erklingen - "wer sie beherrscht, der beherrscht damit ein ganzes Orchester", freut sich Hausherr Dekan Andreas Straub über das schöne neue Instrument für die Mindelheimer Stadtpfarrkirche St. Stephan. Geplant, gebaut und ausgeführt wurde die neue eindrucksvolle Stephanusorgel von der bekannten und berühmten Orgelbauwerkstätte Siegfried Schmid aus Immenstadt. Gekostet hat das Instrument alles in allem stolze 850.000 Euro. Dank einer Erbschaft, die die Mindelheimer Stadtpfarrei gemacht hatte, ist ihre Finanzierung für die Stadtpfarrei bestens gesichert. In weiteren Konzerten am Sonntag, dem 31. Mai um 15 Uhr mit Domorganistin Claudia Waßner aus Augsburg und am Donnerstag, dem 7. Juni um 15 Uhr mit Michael Lachenmayr aus Dillingen soll die klangliche Schönheit und die faszinierende Bandbreite der neuen Orgel präsentiert werden. Freunde großartiger Kirchenmusik sind dazu herzlich eingeladen und sollten sich den Termin heute schon vormerken. Von Andrea Friebel

 

Artikel aus dem Wochen KURIER Mindelheim